Azunela

Podenco Andaluz

 

Inzwischen blicken wir auf 7 gemeinsame Jahre zurück. Es waren sehr ereignisreiche und lehrreiche Jahre, vor allem für mich. An den Tag ihres Einzuges kann ich mich noch genau erinnern.

Ursprünglich wollte ich einen großen Hund, aber ein Blick in Azunela’s Augen und es war um mich geschehen. Sie misst stolze 38,8 cm, nicht gerade ein Riese. Leider erwachte ihr Jagdtrieb aber aufgrund der 1001 Düsseldorfer Siedlungskaninchen genauso schnell wie sie sich eingewöhnte. Eingezogen ist sie am 28.11.2002, ab Januar 2003 war der Besuch beim örtlichen Polizeihundesportverein geplant. Dort wurden wir offen empfangen, alle waren nett, es wurde über Leckerchen gearbeitet und die Trainer waren bemüht. Auf dem Platz hatte ich einen Streberhund – Azunela hatte längst gecheckt, dass es dort nichts zu jagen gab und dass man sich mit etwas Kooperation viel leckere Fleischwurst verdienen kann. Aber kaum hatten wir das Gelände verlassen, war alles vergessen und sie gab sich ihrer Nasenwelt, der Jagd hin. Sie konnte kein „Sitz“, kein „Platz“, kein „Fuß“ und erst recht kein „Bleib“ mehr. Nur in der Rettungshundearbeit, bei der Trümmersuche, machten wir weiter Fortschritte und dort wurden wir langsam ein Team.

Nach 5 Jahren Training war Azunela endlich soweit, dass sie mir auch draußen einen Futterbeutel apportieren konnte, in der Wohnung machte sie es schon länger sehr gerne. Ich habe es langsam aufgebaut und inzwischen machen wir auch ein wenig Dummyarbeit.

Seit 5 Jahren machen wir jetzt Mantrailing, meine Trainingspartner habe ich auch über das Internet gefunden. Wir sind ein tolles Team geworden und wir gehen inzwischen immer gemeinsam spazieren. Wir achten aufeinander und haben draußen zusammen Spaß.

Über einige Umwege ist Azunela doch zu einem absoluten Traumhund geworden. Bis heute sind unsere Spaziergänge angefüllt mit Suchspielchen und Übungen zu den Grundsignalen und zum Antijagdtraining.